Sesselmeer in den Bundesländer

Auch in den Landeshauptstädten fanden Sesselmeere statt. Langsam trudeln erste Berichte dazu ein.

Linz

600 Personen nahmen am Sesselmeer in Linz teil. Hier war auch die empörende Entscheidung der BH Vöklabruck Gesprächstthema, den Geschwistern von Arigona Zogaj keine Schülervisas zu verleihen (Offizielle Begründung: Es können nicht drei Personen für die Kinder bürgen, sondern nur eine). Bilder vom Sesselmeer in Linz

Klagenfurt

Auch in Klagenfurt sind die OrganisatorInnen sehr zufrieden. Es waren 300-400 Leute bei der Aktion und viele waren sehr gerührt vom regen Zulauf während der Veranstaltung. Eine Schauspielerin, stellte eine Abschiebeszene dar, es gab Livemusik und dazwischen Berichte zur Lage von den teilnehmenden Organisationen. Die Schwestern aus dem Kloster Werberg haben sich als Sängerinnen versucht und das Lied "Kummts lei eina in die Stubn" vorgesungen. Es war eine sehr stimmige, ruhige Veranstaltung. Bilder vom Sesselmeer in Klagenfurt

Salzburg

Auch in Salzburg wurde in der Altstadt ein Sesselmeer gebildet. Ein Paar Bilder: Sesselmeer in Salzburg

Graz

In der Grazer Innenstadt nahmen rund 250 Personen am Sesselmeer teil. Koordinator Wolf Steinhuber berichtet von vielen positiven Reaktionen der PassantInnen.

Bregenz

Rund 50 Personen versammelten sich in der Bregenzer Innenstadt. Auch hier war die Stimmung gut. Bereits tags zuvor ging die Caritas mit der Forderung nach einem Bleiberecht an die Öffentlichkeit. Sesselmeer in Bregenz

Innsbruck

In Innsbruck versammelten sich auf Initiative der Plattform Bleiberecht rund 140 Personen mit einem Sessel. Neben dem Sesselmeer im Waltherpark gab es auch einen Infotisch gegenüber dem Schubhaftzentrum. Bilder von Innsbruck gibts hier: Bilder vom Sesselmeer in Innsbruck.

St. Pölten

In St. Pölten stellte das Aktionskomitee Bleiberecht ein Sesselmeer auf die Beine. Ein detailierter Bericht findet sich hier

Salzburg

In der Salzburger Innenstadt wurde von 15-18 Uhr ein "Sesselkreis" gebildet. Mit einem Infotisch wurden PassantInnen informiert. Auch eine kleine Demo fand statt.

Kundgebung Bewegungs- und Bleibefreiheit

Die Kundgebung in Wien führte vom Omofuma-Denkmal zur IOM-Zentrale und zum Schubhaftzentrum Hernalser Gürtel. Weit über 500 Personen nahmen teil. In den Redebeiträgen wurde die Festung Europa, der Umgang mit Asylsuchenden und MigrantInnen kritisiert. Aber auch die Flüchtlings-NGOs wurde eine zu pragmatische Vorgangsweise vorgeworfen.